Ein neuer mikrotext. Elke Brüns mit Unbehaust

Termin: E-RSTAUSGABE 1 – DIE RADIKALITÄT VON EBOOKS
Gäste: Elke Brüns (Autorin, mikrotext), Jörg Sundermeier (Verleger, Verbrecher Verlag) u. a. Tania Folaji und die Verlegerinnen Zoë Beck (CulturBooks),Christiane Frohmann und Nikola Richter (mikrotext) stellen politisch oder sozial radikale E-Books vor und diskutieren das grundsätzliche Radikal-Potenzial von E-Books, aber auch, was 2018 »Schönheit« und »Relevanz« überhaupt bedeuten. 

 

…Wohnen und Nichtwohnen sind keine einfachen Tatbestände, sie sind umgeben von Fantasien, Ängsten und Wünschen….

Der mikrotext von Elke Brüns, erschienen November 2017 widmet sich in beschreibender Form der Kulturgeschichte der Obdachlosigkeit, beleuchtet die gesellschaftlichen Folgen für Wohnungs-, Obdachlose, Nomaden und Flüchtlinge.

Akribisch nimmt sich die Autorin dem Unbehaustsein an, ihr Essay spürt den Zuweisungen der Dach- und Wohnungslosigkeit nach. Elke Brüns, die als Dozentin an der Universität Greifswald lehrt und zu Armut forscht, trennt in ihrem Essay zuerst die Real- von der Imaginationsgeschichte der Obdachlosigkeit. Es geht in Unbehaust nicht um die soziale Frage des Warum Obdachlos, sondern um die Kulturgeschichte des Unbehaustseins. Daneben zeigt die  Autorin imaginationsgeschichtliche Prozesse; wie den freien Vogel in der Geschichte der Romantik. In losen Kapiteln nähern wir uns dem Mythos, der seit der Romantik um die Obdachlosigkeit gesponnen wird, was weiter lebendig einwirkt auf künstlerische Prozesse, in der der Obdachlose zum Antihelden, sogar zu einem heimlichen Ideal für Literatur, Film und Fotografie wird.

Der Obdachlose ist das Sinn- und Zerrbild einer Gesellschaft, eine lebendige Frage: Wie helfen? Wem soll man helfen? Wem soll man denn noch alles helfen? …

Zur Faszinationsgeschichte der Unbehaustheit: Die romantische Deutung einerseits nimmt sich des Menschens ohne Obdach als einer Kultfigur an, frei von Fesseln und Zwängen des bäuerlichen und bürgerlichen Lebens. Elke Brüns nennt es zutreffend …. Die Sehnsuchtsgestalt der Vagabondage…  Imagination einer Gestalt, die sich aus bürgerlichen Zwängen befreit. Joseph von Eichendorff lässt in seinem Roman Aus dem Leben eines Taugenichts einen Antihelden auferstehen, der Heimat, Haus und Hof verlässt, das Joch der strengen Pflichten abschüttelt und frei aller Verantwortung in die Welt hinaus zieht. Die Freiheit wird gesucht, das Entdecken und das Sich-Entdecken. Arbeitsnorm, Einhaltung von Tradition und Gesetz sind unnütz. Der Taugenichts ist der erste deutsche Punk, ein Aussteiger. Die Intention des Geschriebenen bei Eichendorff liegt  nicht nur in der Lust an der Provokation begründet, sondern ist auch ein Hinterfragen von Gesellschaftsordnungen und Werten, die dem Leser über die Figur nahegelegt werden. Aber das ist auch ein Problem: Es ist ein romantisiertes Bild – eine Figur, die die Lesenden am Ofen wachrütteln soll. Denn geschrieben wurde der Taugenichts mitnichten für Vogelfreie, Unbehauste und Obdachlose.

Die Wirklichkeit der Obdachlosigkeit sah anders aus. Landfriedenserlässe aus dem 13. Jahrhundert, die sich an Stand und Ort knüpfen, haben für Vagabunden (Vagierende) die keinen festen Ort ihr eigen nennen können, mehrere rechtliche Deutungen:  Rechtlosigkeit. Ehrlosigkeit. Vogelfreiheit. Ein Dekret aus England aus dem Jahr 1547 geht noch weiter: Aufgegriffene Land- und Obdachlose konnten versklavt werden, durften in Ketten gelegt, ausgepeitscht und verliehen werden. Im Falle des Todes des „Besitzers“ wurden die Aufgegriffenen an die Nachkommen vererbt.

Neben dem sehr informativen historischen Abriss geht Elke Brüns auf Darstellungen des Obdachlosen in Film und Fernsehen ein. Hier wird Obdachlosigkeit zur Typage. Eine Ausnutzung des Klischees wird zeitsparend genutzt. Denn: zwei Tüten, ein schlurfender Gang und Schlafen an öffentlichen Orten, das kann doch nur …  Dass die Typisierungen oft genug nicht demontiert, aufgebrochen, sondern im Gegenteil noch ausgestellt werden, um wie im Schauerroman Furcht und Schrecken zu verbreiten, dekliniert die Autorin in Kapitel 1 durch, Überall und nirgends, indem sie Fernsehkrimis und Tatorte analysiert. Es ist natürlich richtig, dass Film durch seine Sichtbarkeit und Begrenzung dazu neigt, Typen hinzustellen, die nicht erklärt werden brauchen, so muss keine Figur erschaffen werden. Aber es ist kein berechtigter Einwand, sich einer Typage zu bedienen. So bleibt der Mensch verborgen hinter der Zuschreibung. Es stellt sich heraus: Allzu oft sind Obdachlose in Film und Fernsehen ihrer Wirkform nach Sozialfiguren des Elends. Sie sind für den Zuschauer der unverstellte Blick auf Armut im Wohlstand, grauselige Furchtfigur für Kinder.

…Der Unbehauste ist in einem greadezu skandalösem Maß allem ausgesetzt – dem Wetter, dem Lärm, seinen Mitmenschen. …

Was bleibt:

In Deutschland gibt es gibt keine gesicherten Erhebungen zu der Anzahl von Personen ohne ständige Bleibe. Nach Schätzungen der Sozialverbände haben 20.000 Berliner keine Wohnung, daher ernannte die Berliner Zeitung flugs Berlin zur Hauptstadt der Wohnungslosen. Eine halbe Million ohne Obdach sind es deutschlandweit.

Der lesenswerte Essay zur Obdachlosigkeit von Elke Brüns hat nicht zur Intention, den Obdach- oder Wohnungslosen auszustellen, dieses Eriginal legt unseren Blick frei, entkernt die Angstmechanismen der Menschen mit Behausung. Zurück bleibt die berechtigte Frage: Warum wurde Nomadentum zur Obdachlosigkeit und strafbar – und wenn das bürgerliche Modell des Behaustseins die Norm ist – wie helfen?

Über die Autorin: Elke Brüns lehrt als Privatdozentin für deutsche Literatur an der Universität Greifswald und an der NYU Berlin. Sie forscht seit Jahren zu Armutsbildern.

 

Erschienen am 8. November 2017, Original-E-Book
ca. 100 Seiten auf dem Smartphone, mit Bildern von Uli Fischer, Boris Mikhailov, Dominique de Rivaz, Bas Timmer
ISBN 978-3-944543-54-3, erhältlich:
Amazon beam Buchhandel.de Buecher.de Google Play Hugendubel iTunes Kobo Thalia Weltbild und im Buchhandel.

 

 

Im Iran: Wenn Weltpolitik auf Menschen trifft. Ein culturbook von Cornelius Adebahr

Vor dem Hintergrund der jüngsten landesweiten Proteste im Iran, beginnend im Dezember 2017 las ich den Reise- eher Aufenthaltsbericht, des Politikwissenschaftlers Cornelius Adebahr, Im Iran: Wenn Weltpolitik auf Menschen trifft, ca. 361 Seiten, erschienen im November 2017 bei culturbooks.

Die Proteste 2017/18 im Iran waren wie immer schwer zu rezipieren. Durch die Zensur sind Nachrichten, Features und Stimmungsbilder oft gar nicht vorhanden. Sofort wurden in den Nachrichten Vergleiche mit den Protesten 2009 im Iran heraufbeschworen, deren kollektives Sinnbild Sterben einer jungen Frau ausmachte.

Aber anders als 2009, als die Gründe für den Marsch auf die Straße Wahlbetrug hießen, sind die Ursachen der jüngsten Proteste, die dieses Mal vom Land in die Städte stießen, andere: Eine hohe Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen, gestiegene Lebenshaltungs- und Konsumkosten, bedingt durch den Wegfall von Subventionen. Inflation und Wassermangel nicht zu vergessen.

Aber der Iran muss mehr sein als Streiks und Proteste, die eine ungleich große Aufmerksamkeit erfahren. Der Iran muss mehr sein als der andauernde Streit um das Atomwaffenprogramm, mehr als der Sturz des letzten Schahs, mehr als der Ayatollah Khomeini. Das unvollständige Bild in den Medien zum Rezipienten sucht Cornelius Adebahr zu ergänzen.

Vor dem Hintergrund der Knapp- und Kargheit zu Informationen aus dem Iran ist das Buch Wenn Weltpolitik auf Menschen trifft, mit atemberaubenden Bildern, ein Gewinn. Der Autor hielt sich im Iran ab 2011 als mitreisender Ehegatte und betreuender Vater von zwei Kleinkindern im Iran auf. Diesen Reisebericht, dieses Sachbuch zu lesen, ist wie durch den Vorhangspalt auf eine Bühne zu schauen.

Es ist ein Stilmix aus faktenbasiertem Wissen; in den Kapiteln zum Atomprogramm und dem theologischen Exkurs zwischen den Glaubensrichtungen der Schiiten und Sunniten ist die Handschrift des Wissenschaftlers zu spüren. Diese Kapitel bieten einen breiten Exkurs, um die jetzige Rolle des Iran und des Iran im Nahen Osten zu verstehen. Es wird aber auch ein Blick auf Familien gewährt, die zerrissen sind, wie die Familie einer Mutter, die ihr letztes Kind von fünf nach Amerika verabschiedet. Es wird über Nationalstolz und Verhaltensregeln geschrieben und auch darüber, zu welchen Blüten und Kuriositäten eine Zensur fähig ist. Es erinnerte ein wenig an die DDR. Am besten wird dieser politische Kulturführer, wenn der Autor dieses riesige Land bereist, auf Menschen trifft und er eine Ahnung bekommt, wie unvollständig sein (unser) Wissen zum Iran bisher war.

…Er wartet, dass etwas in diesem Land passiert, etwas, das auch seinem Leben neue Freiheit, neue Möglichkeiten, eine Richtung geben wird. Er ist bestens über die Neuigkeiten des Tages informiert: Heute wieder Kriegsschiffe in der Straße von Hormus. Die Regierung sagt, die Sanktionen hätten keinerlei Wirkung. Sein Freund von den Ölfeldern im Süden wurde aber nach Hause geschickt, weil dort nichts mehr läuft. Die Währung verfällt, der Dollar ist auf einem Allzeithoch. Wieder wurden Journalisten verhaftet, wieder ist das Internet gesperrt.

Doch obwohl in Iran so vieles schiefläuft, wie er sagt, will er nicht in Europa wohnen. Dafür ist ihm seine Heimat zu wichtig. »Ich liebe Iran, und mein Job ist hier …

Der Autor macht sich daran, dem Leser eine ungewohnte Blickrichtung zu eröffnen. Vom Iran auf die USA und Europa. Konfrontationen der Weltpolitik aus einer angenehm ungewohnten Perspektive. Der Autor lebte von 2011 bis 2016 in Teheran und dann in Washington, D.C. Als Politikwissenschaftler, Ehemann einer deutschen Diplomatin und Vater zweier heranwachsender Söhne. Die Schnippsel und Episoden über das Auswärtige Amt blieben für mich blass,  denn ich wollte etwas über den Iran erfahren, nicht über das Gefühl von Diplomatenfamilien auf Auslandseinsätzen; aber es lässt sich mit einer Leichtigkeit über diese Reminiszenzen hinwegsteigen.

Am 25. Januar 2018 wird eine Lesung und anschließendes Gespräch mit dem Autor Cornelius Adebahr im Radikal Light, Berlin, s.u. stattfinden.

Cornelius Adebahr: Im Iran. Wenn Weltpolitik auf Menschen trifft. Ein Reisebericht und Kulturführer. Digitales Original. CulturBooks Longplayer, Oktober 2017. Circa 200 Seiten. 5,99 Euro. ISBN 978-3-95988-083-1
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Ab 20. November 2017 erhältlich u.a. bei
CulturBooks MyBookShop Amazon buecher.de Kobo eBook.de Osiander Mayersche

 

Veranstaltungsankündigung: 25/01/18
E-RSTAUSGABE 1 – DIE RADIKALITÄT VON EBOOKS
Die Literatur-Bloggerin Tania Folaji und die Verlegerinnen Zoë Beck (CulturBooks),Christiane Frohmann und Nikola Richter (mikrotext) stellen politisch oder sozial radikale E-Books vor und diskutieren das grundsätzliche Radikal-Potenzial von E-Books, aber auch, was 2018 »Schönheit« und »Relevanz« überhaupt bedeuten. Gäste: Elke Brüns (Autorin, mikrotext), Dr. Cornelius Adebahr (Autor, Politikwissenschaftler, culturbooks) Jörg Sundermeier (Verleger, Verbrecher Verlag) u. a.

Radikal light befindet sich im UG des Restaurants Chaostheorie Berlin in der Schliemann Straße 15 in Berlin.

 

 

Neu: Die Edition Elektrobibliothek und wieder neu: «Die Befragung des Otto B.» von Wolfgang Schiffer

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Den Anlass zur Befragung gibt eine Tat des B., deren Umstände beleuchtet werden, im besten Fall, so scheint es anfangs, soll eine Nachvollziehbarkeit der Ereignisse angestrebt werden, die zu dieser ein wenig unsinnigen, trotzdem strafbar zu ahndenden Tat trieben. Die Frage, die sich stellt: Ist der Endpunkt –die Tat- logisch oder verfehlt, aber folgerichtig?

Der P. befragt den B. Das ist Inhalt, Ordnung und Struktur in der Befragung des Otto B., Wolfgang Schiffers erste Prosaarbeit. Das Ende der Spielhandlung sind die Siebziger Jahre der Bundesrepublik. Es schließt sich eine Erzählung über Lebensweisen, über Sinnsuche und Sinnhaftigkeit an. Der Justizbeamte nimmt Systeme hin, der andere lehnt sich dagegen auf, findet seinen einen Platz im Leben nicht. Die Befragung erstreckt sich über mehrere Tage,  B. gibt sich und dem Justizbeamten Auskunft über seine Menschwerdung, über den Zweifel und das Scheitern. B. erleichtert sich geradezu. Er legt alles offen, zum Beispiel, was er über seine Zeugung hörte, ein Unfall, aber naja – er ist von einer Offenheit, von einer Bekenntnislust, die bei allen Abschweifungen für ihn einnimmt.

Dem B. sitzt P. gegenüber – Justizbeamter. Zwei fremde Lebenswelten. Der P. strukturiert den Ablauf. Jeden Abend nach Hause, er geht ein Bier trinken, wenn er zu früh Feierabend hat, weil er den Rhythmus seiner Frau nicht stören will, die ihn zwar nicht zu spät erwartet, aber auch nicht zu früh. Hat der B. sich selbst von seinen ausschweifenden Betrachtungen fesseln und mitreißen lassen, dann geht P. mit einem leisen Bedauern nicht in die Gastwirtschaft, um eben nicht zu spät zu kommen, weil zu spät kommen auch störend wäre im Tagesablauf seiner Frau. P. wirkt blass, weil der Leser ihn nur über seine Pflichten, Arbeit, Heimweg, Eheleben wahrnimmt, die allesamt von Rücksichten geprägt sind, die der Justizbeamte nicht hinterfragt, nicht hinterfragen möchte, weil es sicherer für ihn ist.

B. hingegen hat sich der Frage gestellt. Warum und vor allen Dingen: Wozu? Das alles?

«…Die heutige Befragung wird beendet und ihre Fortführung auf den Mittag des folgenden Tages festgesetzt. …»

In der sehr lesenswerten Nachbemerkung, entstanden im Sommer 2017, nennt Wolfgang Schiffer die Befragung des Otto B. sein erstes literarisches Werk (Erstveröffentlichung 1974, Claassen Verlag) und geht auf die Entstehung und jetzige Wiedererscheinung im digitalen Format und biographisches Schreiben ein. Der Autor bekennt sich zu den autobiographischen Zügen, die das Werk hat, mehr noch: Er sagt aus,  dass dieses Prosastück die Möglichkeit war, sich eine mögliche Existenz zu denken, sie auf dem Papier vorweg zu nehmen, auszuleben. Die Befragung des Otto B. ist aber mehr als nur Sozialisationsgeschichte eines Autors, sondern stellt einen heranwachsenden Menschen in seine Zeit, lässt ihn die Auswirkungen des westdeutschen Wirtschaftswunders erleben, das Dilemma der Nachkriegsgeborenen erleiden, die die Stille und das Schweigen zur jüngsten Geschichte erst an den Autoritäten zweifeln, dann verzweifeln ließ. Kalter Krieg, Nato, Verkrustungen. RAF.

Der Autor schlägt in der Nachbemerkung den Bogen zur Jetzt-Zeit; wäre ein solcher Held noch denkbar, in einem Kosmos, in dem sich der Freiheitsbegriff so unglaublich gewandelt hat – in dem Freiheit mit Freizeit verwechselt wird? Der Autor beantwortet die Frage nicht ausdrücklich, sondern gibt sie an den Leser weiter,  verleugnet dabei seinen kulturpessimistischen Standpunkt nicht.

Lesenswert.

Die Befragung des Otto B., Wolfgang Schiffer, E-Book
Preis: 2,99 €

Zur Edition Elektrobibliothek im Verbrecher Verlag. Die Edition Elektrobibliothek wurde 2017 als E-Book-Format ins Leben gerufen, mit den Worten:

«…Für die Edition Elektrobibliothek gilt: In der Edition Elektrobibliothek im Verbrecher Verlag erscheinen nur Texte von lebenden Autorinnen und Autoren. Es geht um Gegenwart.

In der Edition Elektrobibliothek werden ausschließlich Romane, Erzählungen und weitere epische Formen sowie Essais veröffentlicht.

In der Edition Elektrobibliothek erscheinen ausschließlich auf Deutsch verfasste Texte, was nicht heißen muss…. »

Der Name Edition Elektrobibliothekt ist einem Statement ist des russischen Konstruktivisten El Lissitzky entliehen, der 1923 so seine Topographie der Typographie ankündigte. Am 25.Januar 2018 wird ein Gespräch mit dem Verleger Jörg Sundermeier  im Radikal Light, Berlin, stattfinden, auf dem er das Programm der Edition Elektrobibliothek vorstellt und sich zur Radikalität von EBooks verhalten wird.

Veranstaltungsankündigung: 25/01/18
E-RSTAUSGABE 1 – DIE RADIKALITÄT VON EBOOKS
Die Literatur-Bloggerin Tania Folaji und die Verlegerinnen Zoë Beck (CulturBooks),Christiane Frohmann und Nikola Richter (mikrotext) stellen politisch oder sozial radikale E-Books vor und diskutieren das grundsätzliche Radikal-Potenzial von E-Books, aber auch, was 2018 »Schönheit« und »Relevanz« überhaupt bedeuten. Gäste: Elke Brüns (Autorin, mikrotext), Jörg Sundermeier (Verleger, Verbrecher Verlag) u. a.

Radikal light befindet sich im UG des Restaurants Chaostheorie Berlin in der Schliemann Straße 15 in Berlin.