Stein, Papier, binäre Codes

Einen Kaffee, ein Croissant und dieser lesenswerte Artikel – ergibt einen schönen Samstagmorgen.

comparaison d'être

Gedanken über E-Books – zum sinnlosen Streit, ob Bücher trotzdem besser sind, über Publikumsverlage und ihre Beziehung zum Digitalen und eine Vorstellung meiner drei liebsten Indie-E-Book-Verlage.

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Es ist noch nicht lange her, da haben nicht nur echte Bibliophile, sondern auch einfach konservative Leser mit verknitterten, vergilbten Taschenbuchausgaben in Händen auf E-Books und ihre Leser eingehackt: E-Books seien hässlich, das sei ja gar keine Buchkultur, aber das passe ja auch, denn E-Book-Leser seien ohnehin kulturlos, wo bleibt da überhaupt die Haptik (von der vorher nie jemand gesprochen hatte) und immer so weiter. Als digital Lesende*r fühlte man sich herausgefordert, trotzig Tocotronics Digital ist besser anzustimmen, oder, je nach Situation, ein beschwichtigendes „Don’t hate – appreciate!“  hinüber zu werfen. E-Books wollen doch die Verlagswelt nicht in Schutt und Asche legen, sie wollen lediglich ein anerkannter Teil derselben sein.

Die restaurativen Printliebhaber scheinen weniger oder leiser zu werden, aber sie sind ja auch…

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