Das gibt es so schön nur als E-Book: CoverDisaster

 

Buy it HERE.

All that publishing! How the business of books expands, converges and gets fragmented. Entlang diesem Titel und Motto wurde auf dem Publishers‘ Forum in Berlin darüber diskutiert, wie sich der Markt für Publikationen verändern wird und verändern lässt. Digitalisierung wird begrüßt, aber das  Buch scheint ein  widerspenstiges Produkt der allgemeinen Digitalisierung zu sein. Ob die Widersetzlichkeit bei den Verlagen oder beim Konsumenten liegt, ist die Frage. Es gab ein reges Für und Wider, es fielen unglaubliche Begriffe wie Browser-Reading, schauriges Wort, dass gegen Deep-Reading ausgespielt wurde; es gab schätzenswerte Statements, wie der von Karla Paul von edel & electric, dass der Buchbranche gottlob die Erzieherfunktion abhandengekommen sei, es gab Konsens zwischen Nikola Richter von mikrotext und Beate Kuckertz, dotbooks in der Frage, was gute Verlegerinnnenarbeit ausmacht, nämlich eine gute Autorenbetreuung.

So weit, so gut, viele Meinungen und Standpunkte auf dem Publishers‘ Forum – wie ein Buch beschaffen sein sollte oder wie der Wunschkonsument aussehen sollte – eines können Verlage nicht bieten! Den Zauber des Unfertigen und des Missratenen,  sehr oft fehlt Verlagen leider auch die Groteske des schlechten Geschmacks, was allerdings Ansichtssache ist, das gebe ich zu. Weiter: Ich gestehe,  Cover und Inhalt, nicht gereinigt durch Geschmack, aber aufbereitet mit einer gewissen Farbenblindheit, und auch das Fehlen jeglicher Ästhetizismen bereiten mir sehr viel Freude. Ich bleibe beim Kramen und Stöbern in virtuellen Buchmärkten immer wieder am Unperfekten, so Rührendem, oft mit viel Liebe gestalteten, unglaublichen Cover hängen.

Und  das gibt es nur beim E-Book!

Liebling des Monats Mai: Bin Fan.

 

FUCK YEAH!Buy it HERE.

 

Wer sich die Suche in Buchportalen ersparen will, hier ein schöner Link, der Unglaubliches versammelt: http://kindlecoverdisasters.tumblr.com/

Eine sehr lesenswerte Darstellung über die Debatte des Wandel im Buchgeschäft auf dem Publishers‘ Forum: Börsenblatt, Holger Heimann: Smartphone-Nutzung: 100mal am Tag, 29.04.2016


Ich als Konsumentin, Nachtrag: Mein erstes E-Book las ich am PC, das dritte oder vierte auf einem Reader, dann folgte das Smartphone. Mittlerweile lese ich am Laptop oder Smartphone, der Reader als Buchpräsentator ist weggefallen, zum Lesen zu unhandlich. Das Smartphone bündelt als all-in-one Gerät die Notwendigkeiten meines Lebens: Arbeit, Telefon,  Speicherort, Termine, Notizen,  bringt die Gewohnheiten und Hobbies zusammen: Bücher, Spiele, Fotos, Twitter und Facebook. Nicht zu vergessen die Apps, die das Kaufen so leicht machen, dass der Bezahlvorgang in den Hintergrund rückt – ich also mehr kaufe als im stationären Buchhandel.