Edition Binaer, die neue Lyrik-E-Book-Reihe des Verlagshauses Berlin

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Im elektrischen Bereich findet Lyrik definitiv noch nicht statt, das Gedicht ist ein Papiermedium – Fakt ist, dass sich  Lyrik  den Lesegeräten bislang verweigert. Ausrichtung und Zeilengenauigkeit im Gedicht sind wichtig, was bei Lesegeräten variable Größen sind. Das will wer ändern:

Und zwar das Verlagshaus Berlin mit der E-Book-Lyrik-Reihe, Edition Binaer. Ein eigens gestalteter Lyrik-Code wirkt im Hintergrund und wird nur sichtbar, um Darstellungsmodi, Hintergrund, Einzug etc. anzuzeigen. So soll es für das elektrische Buch gelingen, unabhängig von Software, oder Lesemedium die perfekte Struktur für das jeweilige Gedicht zu finden.

Am 15. März 2016 erscheinen die ersten vier elektronischen Bücher,  Überschreibungen, von Martin Piekar und Jan Kuhlbrodt, A.H.A.S.V.E.R. von Max Czollek, O0, von Lea Schneider, Sebastian und Tillmann Severin und  Dieser Junge, Digital Toes von Crauss.

Beispiel mit Lyrik-Code © Verlagshaus Berlin

22.03. 16/ 10.50 Uhr. Und jetzt komme ich zum enttäuschenden Teil. ich möchte mich dringend poetisieren. Hier würde eigentlich eine genaue Besprechung stehen ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… ich wäre gern konkreter geworden. Aber ich suche seit Tagen wie die Nadel im Heuhaufen oder wie sadistisch versteckte Ostereier die fünf Freunde aus der Edition Binaer. Ich werde nicht wirklich fündig.  Minimore, no results. Osiander; Leah Schneider, Tillmann Severin, der Rest fehlt.  Amazon; Leah Schneider, Tillmann Severin, Google, rein gar nichts.

22.03.16/ 11.15 Uhr. Ich habe es gefunden! Und zwar auf der Seite des Verlagshauses Berlin. Alle fünf Titel. Ich bestelle und – das Verlagshaus Berlin verlangt drei (3,00) Euro Versandkosten für die Auslieferung eines digitalen Buches. Ich verzichte auf die Bestellung und jetzt verzichte ich auch auf eine Besprechung. Ich bin raus.