Krieg bei Selfpublishern

Ein historischer Roman  wird gemessen an realen Ereignissen, die  Menschen im einzelnen wie im kollektiven Gedächtnis haben. Wie bewältigen SelfPublisher Kriege? Fiktional, wie Thomas Pattinger in Krieg und Freundschaft, als schmallippige Biografie daher kommend wie bei S.Miller in Krieg! Eine kurze Geschichte gestohlener Jahre 1943 – 48 oder als analytischen Gesellschaftsroman, die Konflikte angelegt in der Vergangenheit, gesprengt im Jetzt wie bei R.C.Scherzingers Der kostbarste Teil.

CoverIn Thomas Pattingers Roman Krieg und Freundschaft geht es um den jungen Mann Roland, aus der Nähe von Linz, der 1941 eingezogen wird. Die Figur des Roland ist sympathisch gezeichnet, er möchte nicht in den Krieg ziehen, der ihm weit entfernt und unheimlich anmutet. Roland will lieber zu Hause bleiben, in der geliebten Heimat (die Berge) und bei seiner großen Liebe in Werdung (der Lilli). Der Roman Krieg und Freundschaft  beginnt mit einem lyrischen Bild, die Sonne geht über den Berggipfeln auf, Vogelgezwitscher, dann der Einbruch der Realität. Musterung, der Abtransport, Roland stellt bange Fragen und und sorgt sich um die Daheimgebliebenen, sorgt sich überhaupt um die Zukunft. … Es folgen detaillierte, kenntnisreiche Schilderungen zu Ausrüstung und Wehrtechnischem, das Schicksal des jungen Eingezogenen und weiterer Leidensgenossen und treuer Freund  wird breit ausgestellt. Da beginnt meine Kritik. Bei historischen Romanen liegt das Wissen des Lesers immer wie ein Filter über dem nachgezeichneten Geschehen. Und da hakt es bei mir. Roland geht einfach so mit in den Krieg. Er fragt nicht nach, findet das politische System nicht toll, er weigert sich nicht, er ist ein durch und durch unpolitischer Charakter,  seine Freunde sind auch feine Jungs, sie wollen alle nur wieder heil aus Stalingrad raus und nach Haus. Ich hätte ich mir gewünscht, dass der Autor stärker Stellung bezieht. So greift mir die Geschichte um Krieg, Freundschaft und Schützengraben zu kurz, hier wird der zweite Weltkrieg wie eine Folie für einen Liebesroman und/oder Entwicklungsroman missbraucht, was einen unangenehmen Beigeschmack hinterlässt.

Thomas Pattinger, Krieg und Freundschaft, 1,99 Euro, Seitenzahl: 325, ISBN 978-3-7380-2392-3, VÖ: 20.04.2015, Vertrieb über neobooks, Google Play, Thalia

 

CoverIn der elf (11) Seiten starken Erzählung Krieg! Eine kurze Geschichte gestohlener Jahre 1943 – 48 schließt der  Autor Seraph Miller  mit den Worten: … Gott gebe, dass es nie wieder Krieg gibt ... Die Erzählung, ein wohl biographischer Text, ist ein in seiner Nüchternheit bestechender Schnelldurchlauf von fünf vergeudeten Lebensjahren, die den Menschen, der das schrieb, augenscheinlich schwer versehrt zurück ließen. Es geht um einen, der sein Soldat sein musste, überall kreuz und quer durch Europa seinen Dienst versah, verwundet wurde, wieder Frontschwein, Gefangennahme. Arbeitslager auch nach Kriegsende. Es ist die Lakonie des Schilderns auf den überaus knappen Seiten, die die Sinnlosigkeit des Krieges unglaublich fass- und greifbar macht. Lakonie ist falsch: Es ist gespenstisch, wie sehr der Schreibende durch Nüchternheit in der Beschreibung versucht, das Geschriebene emotional auf die andere Seite des Raums zu bringen. Hier sei noch einmal kurz auf die Großartigkeit des SelfPublishings hingewiesen: Ohne SP hätte ich den Mann persönlich kennen müssen, ich wäre wohl kaum an diesen Text gekommen.  Ein Manko: Ich bin zu sehr auf Vermutungen angewiesen, und: Sind diese Seiten in einem Nachlass gefunden worden? Oder war die Veröffentlichung ein willentlicher Akt? Ein wenig mehr Angaben zu dem Verfasser hätte ich schön gefunden. Die gewollte Anonymität (warum?) reißt die Kraft des Erlebten herunter. Trotzdem. Eindrücklich.

Seraph Miller, Krieg! Eine kurze Geschichte gestohlener Jahre 1943 – 48, kostenlos, 11 Seiten, ISBN 978-3-7380-5976-2, VÖ: 19.02.2016, Vertrieb über Google Play, Thalia, Amazon

 

Der kostbarste Teil  von R. C. Scherzinger, beginnt als recht harmlose Geschichte einer sich entwickelnden  Liebe, zwischen der Musikerin Pouxi und dem scheinbar ruhigen, in sich gefestigten Marc. Aber beide leben nur an der Oberfläche ihr europäisch nettes Leben, zwischen Cafe Latte und Händchenhalten. Tatsächlich sind beide von Dämonen geplagt: Pouxi, als Ex-Bandleaderin einer einst berühmten, nun lange kaputten Mädchenband, plagen soziale Abstiegsängste. Die Dämonen des Marc haben ihren Ursprung in der Fremdenlegion, genauer nähren sich die Dämonen von den Einsätzen, an denen er teilgenommen hat (auch und viel als Hilfstrupp) und haben in ihm das übrig gelassen,  was Kriege eben übrig lassen. Verheerung auf allen Ebenen. Und da beginnt das Kunststück dieses Romans, der streckenweise essayistische Züge annimmt, wenn über Kriegsstrategien und Kriegshistorie kenntnisreich referiert wird. Denn gefangen genommen hat mich das Schreiben über den Versuch zweier Menschen, trotz alledem neu anzufangen. Mit einer Liebe nach Katastrophen. Nach Krieg. Lesenswert.

Ralf C. Scherzinger, Der kostbarste Teil, 3,69 Euro, 269 Seiten, ASIN: B018W9Q4WS, VÖ 02.12.2015, Vertrieb über Amazon

„Ich frage mich nicht, ob ich politisch korrekt handele.“ Safeta Obhodjas im Gespräch.

Ein hochinteressantes Interview von S. Sumburane mit der Autorin Safeta Obhodjas über das Zwischen in den Kulturen, den Weg einer SchriftstellerIn, die sich nicht in Richtung Multi-Kulti ausbeuten lassen will – und nicht zuletzt über ihren Roman, Die Bauchtänzerin.

CulturBooks

Sophie Sumburane unterhielt sich mit der Autorin Safeta Obhodjas über schwierige Frauenfiguren, Wirtschaftsflüchtlinge, Europa und die Zukunft.

In Ihrem Roman „Die Bauchtänzerin“ geht es, wie in vielen Ihrer Texte, um starke muslimische Frauenfiguren, die sich in der patriarchalischen Gesellschaft, in der sie leben, behaupten müssen. Wie wird so ein Thema, wie werden solche Figuren in Deutschland rezipiert?

Obhodjas_Bauchtaenzerin_Cover240„Die Bauchtänzerin“ ist nicht mein erster Roman mit solchen Frauenfiguren. Vor ihm erschienen die Bücher „Rache und Illusion – ein bosnisches Gastmahl“ und „Scheherazade im Winterland“. Vor zwanzig Jahren konnte ich allerdings mit dem Thema „Musliminnen im Zwiespalt zwischen der politischen Ideologie, dem Patriarchat und der durch die Religion konservierten Tradition“ nicht punkten. Ich befasste mich mit dieser Problematik längst, bevor sie in Europa brennend aktuell geworden ist. Sowohl die Kulturszene in meiner ersten Heimat Bosnien als auch in meiner zweiten, in Deutschland, wollte davon nichts wissen. Ein Frauenthema am Rande der Gesellschaft…

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Liebesbriefe am Valentinstag

cover-arthur-cravan-koenig-der-verkrachten-existenzen-mikrotext-2016-400pxÜber Anekdoten, Liebe und Briefe kann ein Leben aufscheinen, wie in dem kürzlich bei mikrotext erschienenen EBuch König der verkrachten Existenzen. Für mich stehen die Liebesbriefe im Vordergrund, die Arthur Cravan, Preisboxer, Prä-Dadaist und dann ziemlich schnell – ziemlich tot, seiner Flamme, seiner Liebe, seinem Sehnsuchtspunkt Mina Loy schrieb. Haben die Briefe sich mir deshalb so sehr in mein Bewusstsein geschoben, weil sich angesichts der manischen Schreiberei die Frage aufdrängte; sind das noch herzblutende Ergüsse oder ist das schon Stalking?

Das vorliegende EBuch ist ein Sample, die Gesamtausgabe des gutaussehenden Dichters, Preisboxers, Hoteldieb und Tausendsassa erschien 2015 bei der Edition Nautilus, mikrotext versammelt in der elektronischen Ausgabe ein best of als Textbündel, dass unbedingten Appetit auf die schillernd verkrachte Existenz des Arthur Cravan macht. In einer Anekdote beschreibt Cravan den absonderlichen Geiz des Herrn Gide, was ich andernorts plastischer und drastischer las, die Begegnungen mit Oscar Wilde gefallen mir noch, obwohl Cravan sich sehr in den Vordergrund schiebt. Er konnte natürlich nicht ahnen, dass in unserer Gegenwart eher die Figur des Oscar Wilde nach seinem Prozess, nach seiner Haftzeit, interessant ist – und eben nicht er, der Tausendsassa. Wie dem auch sei und das ist schade: Oscar Wilde bleibt flach, weil der Gegenstand von Cravans Interesse eben er selbst und seine humorigen Schilderungen sind.

Aber dann wechselt es jäh, die Erzählstimme ist wie ausgewechselt, denn Herr Cravan findet die Liebe. Er jault und bellt seinen Mond, Mina Loy, an. Der Preisboxer, Dichter, Hoteldieb,  großmäulige Herausgeber der Literaturzeitschrift Maintenant hat sich verliebt – in Mina Loy, eine amerikanische Malerin, Schriftstellerin und Lampendesignerin – und sie sich in ihn. Daher kein Stalking.

Arthur Cravans Leben findet einen Fixpunkt , sein Verlangen tritt unverhüllt hervor, sein ganzes Sein, sein Wohlbefinden ist abhängig von – IHR. Und dieses Schreiben, seine Briefe sind wunderschön zu lesen, der Zwang, originell zu sein, verfällt, er wird konzentriert, lustig die Drolligkeit, mit der er seinen Fixstern umkreist, gleichzeitig beklemmend zu lesen, was für eine Ausschließlichkeit sein Verlangen erringt. Wie Cravan sich der Liebe hingibt ist aufrichtig, klar und  heftig, geschrieben ohne Schnörkel, die Wucht ist überraschend und deshalb so liebens- und lesenswert.

Liebe hebelt einen Weltkrieg aus. Cravan schreibt die Briefe 1917, zur Weltsituation finden sich höchstens Nebensätze, obwohl seine Lebenssituation als Wehrdienstverweigerer, Deserteur, gestrandet  in Mexiko,  heftig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Egal, Cravan kennt nicht mehr Welt im Kriegszustand, er kennt nur noch Mina: „…übrigens habe ich das Keuschheitsgelübde abgelegt…““….es ist fürchterlich, wie ich dich vermisse…““…du musst kommen, sonst gehe ich nach New York oder begehe Selbstmord….““….Aber du selbst bist mehr als nur eine Frau…“ „…Wenn du an Gott glaubst, musst du kommen…“ 

Biografisches: Seit Romeo und Julia gibt es auf Seiten der Lesenden eine starke Erwartung an ein tragisches Ende, und auch die wird in der Lebens-Liebesgeschichte der beiden Exzentriker 1918 zuverlässig erfüllt –  Arthur Cravan und Mina Loy heiraten, kurz darauf ertrinkt Cravan vermutlich im Pazifischen Ozean. Demgegenüber steht die Schilderung des letzten Abschiedes, wie ihn Mina Loy ihrer Biografin erzählt: Sie steht am Strand, Cravan setzt Segel  auf einer kleinen Yacht, sie schaut ihm hinterher, bis sein Schiff hinter dem Horizont verschwindet. Loys Biografin merkt an, dass die Erzählerin stark dramatisierte Berichte schätzt. So oder so. Es endet 1918. Die Tochter von Arthur Cravan und Mina Loy wurde nach seinem Verschwinden/Tod geboren.

Alles in allem: Ein sehr lesenswerter Sample über die Liebe -nicht nur für den Valentinstag von mikrotext, die ungekürtzte Fassung ist erhältlich bei edition Nautilus.

Arthur Cravan, König der verkrachten Existenzen, ca. 150 Seiten auf dem Smartphone, mit 12 historischen Schwarz-Weiß-Fotos
ISBN 978-3-944543-33-8

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#netzrundschau 01/2016

Ich mag die Netzrundschau … weil: ich bekomme einen fabelhaften Überblick in sage und schreibe vier Minuten!

SchöneSeiten

# willkommen!

Meine letzte #netzrundschau ist schon etwas länger her, der monatliche Platz dafür kam stattdessen einer anderen Sache zu, dem von mir mitherausgegebenen E-Book Willkommen! Blogger schreiben für Flüchtlinge, das Anfang Dezember bei mikrotext erschienen ist und sich großer Resonanz erfreute. Eine Art Ritterschlag war eine Besprechung in der Printausgabe der FAZ, wo Elke Heinemann die Anthologie gemeinsam mit Simon Hadlers Analyse Die Angst vor dem »Ansturm« (Hanser Box) als »E-Books zur großen Krise der Zeit« empfahl. Zudem durfte ich dem Journal Frankfurt von dem Projekt erzählen, und das Portal Bookster Frankfurt nahm es zum Anlass, mich zu porträtieren – als erste Literaturbloggerin in der Reihe.

wir machen das

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I’m not animal

Aus leider aktuellem Anlass möchte ich wieder auf das herausragende Buch I am not animal von Hammed Khamis hinweisen. Ein wütender bedrückender Bericht. Aber gleichzeitig freue ich mich, weil hier denjenigen, die im Dschungel von C. hausen müssen, eine Stimme,  Menschsein zugestanden wird.

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schreit eine eritreische Frau bei einer Demonstration. Hammed Khamis gehen diese Worte nicht aus dem Kopf, der Aufschrei wird Teil der Triebkraft, der in den Augenzeugenbericht, I’m not animal, Die Schande von Calais, erschienen bei Frohmann /An einem Tisch, mündet. Der verzweifelte Ausruf einer Frau bei einer Demonstration auf einer Autobahn ist Auftakt und Anlass dieses bemerkenswerten E-Books.

Calais, Flüchtlingslager. Plastisch, aber auch pejorativ wurde das Lager Der Dschungel von Calais genannt. Die Fahrt durch den Eurotunnel dauert zwischen 35 -45 min, wem es zu unheimlich ist, unterhalb des Ärmelkanals zu fahren, der bucht eine Fahrt auf einer Fähre, die einfache Strecke ist für 40,00 Euro zu haben. So fährt der, der Papiere, Personalausweis, Pass hat.

Für die Einwohner des Dschungels ist die kurze Strecke keine Reise, sondern eine Odyssee: Vom Lager zum Eurotunnel sind es einfache Strecke zwei bis drei Stunden Fußmarsch, vorbei an Patrouillen mit Hundestaffeln und über viele Zäune, der letzte elektrisch geladen. Warten an der Stelle, wo die Züge mit vierzig Stundenkilometern in den Eurotunnel rauschen. Dann steht der Versuch an, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Hat das geklappt, muss man sich fünfzig Kilometer gut festhalten, bis man am Ziel -England- ist.

Es ist schön, dass ich wieder ein sehr direktes, unmittelbar berührendes Buch mit einer schönen Perspektive lesen durfte. Die Sichtachse macht das Buch so berührend, wie auch die Autorenperspektive von Hammed Khamis, der seine Betroffenheit und Wut nicht zügelt. Er leidet mit, wenn er sieht, wie Menschen versuchen, hinter allem anderen, dass sie verloren haben, nicht auch noch ihres Menschseins verlustig zu gehen. Zu Recht der Untertitel Die Schande von Calais.

Khamis will Zeugnis ablegen, er sprengt die Medienhaltung der Draufsicht, indem er mir Menschen nahe bringt. Abdelrahman, ein zehnjähriger Junge aus Darfur, seit zwei Tagen mit seiner Familie im Camp und noch ohne Schlafplatz. In Abdelrahmans Schlepptau ein kleines Mädchen, das nicht zu ihnen gehört, die mitgenommen wurde. Woher? Wo sind ihre Eltern? Was ist geschehen? Die Fragen, die sich angesichts des Schicksals des Mädchens türmen, sind ungeheuerlich.

In I’m not animal treten mir Menschen entgegen. Amjad aus Libyen, der sich im Dschungel ein zweistöckiges Haus aus Holzpaletten baute. Das Haus hat mich sprachlos gemacht, denn die Initiative, etwas Dauerhaftes im Temporären konstruieren zu wollen, heißt Hoffnung. Wie die Plastikkirche, die heißt auch Hoffnung. Und dann gibt es noch die Afghanen, die im Lager Läden und Lokale betreiben, Menüs anbieten. Im pakistanischen Späti, kann man Zigaretten für zehn Cent kaufen, der so Arbeitsplätze schafft. Und dann gibt es noch Prostituierte für zehn Euro und einen Flüchtlingsfriedhof auf dem Friedhof, auf denen die Gräber sehr oft keine Namen, sondern Nummern tragen.

Ich wünsche mir für I’m not animal viele Leser und eine große Reichweite. Klar, wie ohne Filter, treten mir in den Beschreibungen gestrandete, hoffende und verzweifelte Menschen entgegen. Die dokumentarische Schreibhaltung ist ein Gewinn, es wird nicht literarisch verbrämt, nicht auf der kunstvoll geschilderten Wiedergabe der beobachteten Szene liegt der Fokus. Und der Autor gibt an mich, die Lesende, einen Teil seiner Bedrängnis ab, ich merke, wie ihm die Luft wegbleibt angesichts Unrechts, dass die Insassen im Lager fest umspannt, ihnen Luft und Leben wegschnürt.

Der Autor: Hammed Khamis, Jg 1981, lebt in Berlin, leitet dort eine Integrationsschule. Als Khamis zum ersten Mal auf You-Tube die Plastikkirche im Dschungel sah, war das sein Antrieb zu einer Fahrt nach Calais. Daraus entstanden Freundschaften, die Organisation von Spenden und es entstand I’m not animal – Die Schande von Calais, 4,99 Euro als EPUB und MOBI, broschiert für 13,00 Euro.