Die Qindie-Welt der E-Books

Ein nicht mehr ganz neues, aber ein sehr nettes Spiel: Das QindieSommer-Roulette auf Facebook. Ganz ein wenig umständliche Teilnahmemodalitäten, aber wer weiß denn schon, wie die Event-Modalitäten bei Facebook sind? Wenn die nur halb so frustend sind wie Beanstandungen oder Beschwerden bei Facebook, dann: Meine herzlichen Glückwunsche,  Qindie, dass du es geschafft hast, eine Veranstaltung zu erstellen.

Als Label will Qindie Qualität für  Indie-Autoren. Das Autorenkorrektiv besteht seit Mai 2013 und hat innerhalb eines Jahres über 300 Titel im Programm aufgenommen. Für mich ein kleiner Makel ist der Umstand, dass ich finde, dass Qindie sich schlecht aussprechen lässt.

Qualität und Independent, geht das? Die MacherInnen von Qindie ärgerten sich über Massen an grottigen E-Books. Die Bezeichnungen Self-Publisher und Independent –Autor mutierten rasch zu einer Beleidigung. Qindie wollte dem schlechten Ruf Abhilfe schaffen und widmet sich seither der Lesbarkeit und der Verständlichkeit der E-Books.

Bei Qindie bewerben kann sich jeder Self-Publisher. Die Autoren, die schon Mitglieder sind, stimmen basisdemokratisch ab. Es gilt die 2/3 Mehrheit. Wird ein Autor genommen, erhält er ein Q auf dem virtuellen Buchdeckel, was ein Qualitätsmerkmal darstellen soll. „…Wer ein Buch mit dem „Q“ kauft, darf sich auf ein lesbares Buch freuen, das Grammatik respektiert und Rechtschreibung achtet. Ob es inhaltlich gefällt, entscheiden die Leser selbst…“

Ein hehres Ziel. Ich freue mich auf die nächste Woche, in der ich mehrere Qindie-Bücher besprechen werde.

Bis dahin